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E-Mail
Marketing Know How |
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Erfolgreiches
e-Mail Marketing - So werden Ihre Mails geöffnet,
gelesen
und
befolgt |
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Autor:
Sascha Langner, MARKE-X, Magazin für Internet Marketing
Teil 2: Die Empfänger fesseln; Neugierde
wecken
 |
Ihnen bleibt nicht viel Zeit.
Wenn der Empfänger
Ihre e-Mail öffnet, haben Sie ein paar Sekunden seiner Aufmerksamkeit.
Diese müssen Sie nutzen. Führen Sie keine endlosen
langen Feature-Listen an, sondern wecken Sie die Neugierde des
Nutzers. Fesseln Sie ihn! |
Drei Ansätze haben sich als sehr erfolgreich
erwiesen:
1. Lösen Sie ein Problem.
Ihr Angebot wird vom Empfänger
ernsthaft wahrgenommen, wenn Sie zeigen, dass Sie seine Situation verstehen.
Eine gute Vorgehensweise
ist der Problem- / Lösungsansatz. Hierbei erläutern Sie zunächst
ein Problem und erklären daraufhin, wie Sie dieses Problem lösen.
Beispiel:
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Sehr geehrter Herr Meier,
vergeuden
Ihre Support Mitarbeiter die Zeit mit vielen simplen Kunden-
anfragen? Ich hoffe nicht, schnell kann es passieren, dass Ihren
Angestellten die Zeit fehlt, sich um die Frage eines wichtigen
Kunden zu
kümmern.
Wenn Sie keine Umsätze verlieren und sicherstellen
wollen, dass keiner Ihrer guten Kunden zu wenig Aufmerksamkeit
bekommt,
dann laden Sie sich jetzt unseren prämierten, kostenlosen
Report herunter.
Er heißt "7 Schritte zur automatischen
Beantwortung von Kundenfragen durch FAQs" und steht für
Sie bereit unter:
http://www.competence-center-support.de/faq-report.pdf |
2. Fragen.
Die "Frage" ist eines der mächtigsten Werkzeuge
im Marketing. Beim allseits bekannten RTL Quiz "Wer wird Millionär" wird
immer erst dann zur Werbung übergleitet, wenn der Kandidat seinen
Tipp zu einer wirklichen kniffligen Frage abgeben hat. Welche Antwort
richtig ist und ob der liebenswerte Mensch 32.000 EURO gewinnt oder
nicht, erfährt man erst nach der Werbung.
Die gleiche Taktik um
Zuschauer zum weiterschauen zu bringen, verwenden auch Daily Soaps.
Sie enden immer mit einer Frage: Was passiert als
nächstes? Wird Klaus vom Auto überfahren oder kann er noch
zur Seite springen? Im Fachchargon wird dieses "Cliffhanger" genannt.
Ein unbeantwortet Frage im Kopf zu haben, ist wie an einer 10 Meter
hohen Felswand zu hängen.
Es ist für uns Menschen fast
unerträglich loszulassen. Wir müssen einfach die Antwort
wissen. Unvollständige Informationen führen zu Spannungen im Gehirn. Erst wenn wir die Information haben setzt Entspannung
ein.
Der psychologische Trick hinter dieser Vorgehensweise heißt Zeigarnik-Effekt.
Die Psychologin Bluma W. Zeigarnik lies Testpersonen unterschiedliche
Aufgaben durchführen, wovon nicht alle vollständig erledigt
werden durften. In Interviews fand die Psychologin heraus, dass die
unerledigten Handlungen nicht nur besser erinnert werden konnten, sondern
zudem in einem überaus starken Detaillierungsgrad gespeichert
waren.
Doch wie kann man diese Taktik für e-Mails
verwenden?
Ganz einfach,
wenn Sie es schaffen einen "Cliffhanger" in
Ihrer e-Mail zu erzeugen, können Ihre Nutzer gar nicht anders
als auf den Link zu Ihrer Website zu klicken.
Ein Beispiel (aus einer
aktuellen Werbemail):
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Hallo Herr Meier,
kurze Frage:
Was wäre wenn ich Ihnen ein neues Produkt
anbieten könnte, was Ihre Verkäufe messbar um 37%
steigert? Und was wäre, wenn ich Ihnen dieses mit einer
dreifachen Geld-zurück-Grantie untermauern würde?
Eine
kühne Garantie? Nein, ich kann es mir erlauben.
Warum?
Es ist wissenschaftlich bewiesen. Ich erkläre
es später, aber zunächst noch eine Frage:
Wenn ich
Ihnen eine Taktik zeigen könnte, die innerhalb
von 5 Minuten Ihre Internet Verkäufe um 32% steigern könnte,
würden Sie sie anwenden?
Und was wäre, wenn ich eine ganze Sammlung solcher Techniken
hätte, die in jahrelanger Arbeit getestet und perfektioniert
wurden, würden Sie sie nutzen?
Mit Sicherheit, und das
ist der Grund warum Tausende gebannt auf das erscheinen dieses
Buches gewartet haben.
Kein anderer Marketing-Fachmann hat jemals
so geheime Informationen veröffentlicht. Jahrelang wurden
diese Taktiken unter Verschluss gehalten. Bis jetzt.
Testen
Sie sie doch einfach - vollkommen unverbindlich:
http://www..... |
3. Das schlechte Gedächtnis
Bei diesem Ansatz tun Sie so, als wenn
Ihre e-Mail eine andere zuvor gesandte Nachricht aufgreift. Gehen Sie
gleich in die Vollen, und erläutern
Sie beispielsweise, dass das in der vorherigen Mail bereits erläuterte
Produkt nun endlich erschienen ist, oder großen Absatz findet.
Der
Trick hier ist, dass sich der Empfänger natürlich
nicht mehr an die erste e-Mail erinnert, weil er gar keine erhalten
hat. Der Anreiz zum Lesen entsteht aus der Gefahr, etwas wichtiges
verpasst zu haben.
Beispiel:
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Hallo Herr Meier,
danke für
Ihre Geduld.
Mein Artikel zum Thema "Verbotene psychologische Taktiken
fürs Web Marketing" ist nun endlich fertig.
Wie Sie,
warten viele darauf, das erste Kapitel des Buches "Verbotene
Beeinflussungstechniken der Psychologie" zu lesen, bevor
in einer Woche das gesamte Buch erscheint.
Das kostenlose Einführungskapitel
steht jetzt bereit unter:
http://www... |
Achtung! Bereits beim zweiten Mal durchschauen die meisten Menschen
diesen Trick. Verwenden Sie diese Technik deshalb nur einmal innerhalb
eines Jahres bei ein und derselben Mailingliste.
Die URL
Eine e-Mail ist kein direktes Verkaufsmedium. Spätestens
wenn jemand Ihr Produkt kaufen will, muss er Ihre Website besuchen.
Dass
heißt Sie müssen auf jedem Fall innerhalb der Mail zu einer
URL (Link zu Ihrer Website) überleiten.
Viele verstecken die Web-Adresse
Ihres Angebotes am Ende der e-Mail. Das ist ein Fehler.
Oft entscheidet
sich ein Konsument schon nach
den ersten paar Zeilen dazu einen Blick auf die Website zu werfen.
Erläutern Sie gleich zu Beginn die wichtigsten Informationen
und fügen Sie eine URL an. So haben Ihre Empfänger die
Wahl entweder umgehend Ihre Website zu besuchen oder Ihrem Text weiter
zu folgen. Machen Sie den schnell entschlossenen nicht die Mühe
die ganze e-Mail durchzuscrollen.
Lange e-Mails?
Haben Sie keine Angst davor auch lange e-Mails zu versenden.
Viele Nutzer gehen nicht gleich nach den ersten Sätzen ins Internet
um mehr zu erfahren. Sie lesen die Nachricht in ihrem Mail-Client.
Bauen Sie Ihre e-Mail deshalb wie einen Verkaufstext auf . Wecken Sie
das Interesse des Empfängers, und erläutern Sie den Nutzen
Ihres Produktes. Es ist einfach nicht wahr, dass Sie Ihre e-Mail äußerst
kurz halten müssen, damit sie gelesen wird. Eine der Grundregeln
des Direkt Marketings "the more you tell, the more you sell" (dt.
je mehr Sie erzählen, desto mehr werden Sie verkaufen) gilt auch
für e-Mails. Wenn Sie wertvolle Informationen bieten, werden die
Menschen Ihren Text Wort für Wort verschlingen.
Spaß
Ihre e-Mail sollte Freude beim Lesen erzeugen. Konservative
und langweilige Texte werden von
all jenen gefordert, die Angst vor
reißerischen
Werbetexten haben. Spaß und Freude ist nicht gleichbedeutend
mit reißerisch. Biedern Sie sich niemals an, erfreuen Sie Ihre
Kunden mit ansprechenden und lebensfrohen Formulierungen.
Spamming
In Deutschland ist es nicht erlaubt werbliche e-Mails, ohne
die Einverständnis
des Empfängers zu versenden. Aber auch aus anderen Gesichtspunkten
lohnt sich Spammen nicht. Sie bekommen nicht nur Ärger mit den
Empfängern, auch Ihre Ergebnisse fallen wesentliche schlechter
aus. Holen Sie sich deshalb immer erst die Erlaubnis Ihrer potentiellen
Kunden, bevor Sie Werbemails versenden. |
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