Testmöglichkeiten für Newsletter - Teil II
Falsche Personalisierungen oder defekte Links – kleine oder größere Fehler in Newslettern sind jedem schon begegnet. Dabei lassen Sie sich ganz einfach vermeiden: Mit den vielfältigen Testmöglichkeiten von professionellen Versandlösungen können Newsletter vor dem Versand umfassend analysiert werden.
In unserem dreiteiligen Praxisartikel stellen wir Ihnen alle wichtigen Testmöglichkeiten vor.
Test 3: Darstellungskontrolle in E-Mail-Postfächern
Bei HTML-Newslettern kommt es in den einzelnen Web- und Desktop-Mailprogrammen zu abweichenden Darstellungen. Um Sicherheitslücken beim E-Mail-Verkehr zu schließen, rüsten die Hersteller ihre E-Mail-Programme mit Konfigurationen aus, die bestimmte HTML- und CSS-Befehle nicht unterstützen. Web-Mailer wollen zudem ihre eigenen Designstyles nicht durch fremde Formatierungen gefährden. Die Folge: Schriften, Farben und grafische Elemente werden anders angezeigt als gewünscht.
Es lohnt sich daher, vor dem Newsletterversand die Darstellung in den verschiedenen E-Mail-Programmen zu prüfen. Dafür ist es – ebenso wie beim Zustellbarkeitstest – notwendig, einen Test-Newsletter an Accounts bei den einzelnen Providern zu versenden und eine Darstellungskontrolle durchzuführen.
Auch diesen wichtigen Test können Sie mit mailingwork schneller und komfortabler bewerkstelligen. Die Test-Newsletter werden vom Versandtool automatisch an die einzelnen E-Mail-Konten verschickt. Ein Screenshot des Newsletters im Postfach gestattet es Ihnen, die Darstellung zu beurteilen.
Screenshots aus den wichtigsten Desktop- und Webmail-Programmen gestatten es, mit mailingwork die Darstellung des Newsletters noch vor dem Versand zu beurteilen.
Es ist möglich, die Darstellung von HTML-Newslettern für möglichst viele E-Mail Programme zu optimieren. Eine absolute Darstellungssicherheit lässt sich jedoch nicht erzeugen. Einerseits würde dies mit einem unvertretbaren zeitlichen Aufwand einhergehen, andererseits wächst der Quelltext des Mailings dabei stark an, wodurch wiederum die Chance auf Einordnung des Newsletters als Spam wächst.
Lassen Sie die Erstellung Ihres Newsletters am besten von einer Agentur vornehmen, die im E-Mail-Marketing Erfahrung hat. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung eines Newsletter-Templates. Dabei handelt es sich um ein Grundgerüst in Ihrem Corporate Design, in das Sie Ihre Texte und Fotos nur noch einzufügen brauchen. Diese Vorlagen werden von Agenturen für Online-Marketing erstellt und sind bereits für die Darstellung in wichtigen E-Mail-Programmen optimiert. So können Sie sich völlig auf die inhaltliche Gestaltung Ihres Newsletters konzentrieren.
Test 4: Phishing-Test
Bei „Phishing“ handelt es sich um eine Form des Trickbetrugs im Internet. In HTML-E-Mails werden Links platziert, bei denen der Linktext (zum Beispiel http://www.meinebank.de/login) und der tatsächlich hinterlegte Link (zum Beispiel http://www.gefaelschte-bank.de) voneinander abweichen. Ziel ist es, sensible Zugangsdaten des Empfängers in Erfahrung zu bringen.
Zum Schutz der Empfänger von E-Mail-Nachrichten verfügen einige E-Mail Programme über Phishing-Filter. Diese prüfen, ob Bestandteile der E-Mail auf Phising-Mechanismen hinweisen. Insbesondere wird das Mailing auf Abweichungen von Linktext und tatsächlich hinterlegten Link untersucht. Fällt der Test positiv aus, wird der Empfänger vor Benutzung des Links gewarnt.
Für seriöse Newsletter-Versender kann ein ausgelöster Phising-Verdacht durch E-Mail Provider negative Auswirkungen haben: Um den Newsletter-Erfolg zu messen, werden die Links im Newsletter in der Regel getrackt. Für diesen Zählvorgang wird der Link jedoch verändert – was zu einer Abweichung von Linktext und dem tatsächlichen Link führt (zum Beispiel wird Ihr Firmenlink http://www.musterfirma.de für das Linktracking von der Versandlösung mit einem Link in der Form http://tracking.mailingwork.de/index?id=xxx&code=xxx hinterlegt). Obwohl Sie glaubwürdige Inhalte versenden, schlägt der Phishing Filter im E-Mail-Programm des Abonnenten Alarm. Abhängig vom Wissensstand des Empfängers kann dadurch Ihr Newsletter-Erfolg beeinträchtigt werden oder sogar Ihr Image als glaubwürdiger E-Marketer leiden.
mailingwork gestattet Ihnen einen automatischen Phishingtest, der Sie vor derartigen Gefahren schützt. Die Links in Ihrem Newsletter werden dabei auf die Gefahr hin, dass E-Mail Programme diese als Phishing einstufen, untersucht. Wenn Sie von vornherein sicher gehen wollen, dass Ihre Newsletter keine Phishing-Warnungen erzeugen, beachten Sie bei der Newslettererstellung folgende Punkte:
Checkliste: Darauf sollten Sie achten, um Phising-Warnmeldungen zu vermeiden
- Verwenden Sie für getrackte Links in HTML-Newslettern im Linknamen keine URL
- möchten Sie im Linknamen die URL angeben, so geben Sie diese nicht vollständig wieder (zum Beispiel nicht http://www.mailingwork.de, sondern www.mailingwork.de).
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Weitere Teile unseres dreiteiligen Fachartikels lesen:
>> Teil I - Testversand und Zustellbarkeitstest
>> Teil III - Link-Analyse und Newsletter-Split-Test
Im letzten Teil unseres dreiteiligen Artikels stellen wir Ihnen den Test der im Newsletter enthaltenen Links vor und verraten Ihnen, wie Sie Ihr E-Mail Marketing mit Newsletter-Split-Tests erfolgreicher machen können. Den kompletten Artikel lesen Sie im Buch “Leitfaden E-Mail Marketing 2.0″ von Dr. Torsten Schwarz.



