Testmöglichkeiten für Newsletter - Teil I
Kennen Sie dieses Szenario? Kurz nach dem Versand Ihres neuen Newsletters trifft eine Reihe von E-Mails in Ihrem Postfach ein. Erfreut beginnen Sie, die Nachrichten zu lesen. War Ihre Aussendung mit aktuellen Produktangeboten wirklich so erfolgreich, dass jetzt – kurz nach dem Versand – bereits erste Reaktionen kommen? Weit gefehlt! Ihre Empfänger beschweren sich, dass Sie mit einer falschen Anrede angesprochen wurden. Zudem funktionieren einige der Links zu den neuen Produkten nicht, die Sie präsentieren wollten. Eine Neuaussendung des Newsletters ist erforderlich – verbunden mit einer Entschuldigung bei Ihren Abonnenten.
Derartig peinliche Probleme lassen sich ganz einfach vermeiden. Professionelle E-Mail-Versandlösungen wie unsere Versandlösung mailingwork verfügen über eine Reihe von Testmöglichkeiten. Mit deren Hilfe können Sie Ihren Newsletter genau überprüfen – und „Fehlstarts“ umgehen. Wir erklären Ihnen in unserem dreiteiligen Fachartikel, wie Sie Ihr E-Mail Marketing mit Tests noch erfolgreicher machen.
Auf welche Test sollten Sie nicht verzichten?
Fünf Tests sollten Sie vor jedem Newsletter-Versand durchführen. Wir stellen Sie Ihnen der Reihe nach vor:
- Test 1: Testversand Ihres Mailings an eigene Adressen
- Test 2: SPAM- bzw. Zustellbarkeitstest bei verschiedenen E-Mail-Providern
- Test 3: Darstellungskontrolle in E-Mail-Postfächern
- Test 4: Kontrolle Ihres Newsletters auf verdächtige Links (Phishing-Test)
- Test 5: Analyse der Links im Newsletter (Link-Test)
Über diese Basis-Tests hinaus können Sie mit der Durchführung eines Newsletter-Split-Tests wichtige Informationen über Verhalten und Interessen Ihrer Abonnenten erhalten und den Erfolg Ihres Mailings steigern.
Test 1: Testversand Ihres Mailings
Mit einem Testversand können Sie die Versendung Ihres Mailings simulieren, bevor Sie Ihren Abonnentenstamm in Realität ansprechen. Im Gegensatz zu einer Vorschau-Ansicht des Newsletters, die viele Versandlösungen ebenfalls gestatten, findet ein „echter“ Versand Ihres Newsletters statt, zum Beispiel an Ihre eigene E-Mail-Adresse. Der Vorteil dieses Tests: Sie sehen Ihren Newsletter im Posteingangsfach Ihres E-Mail-Programms genau so, wie ihn später Ihre Abonnenten erhalten werden.
Der Testversand gestattet Ihnen insbesondere die Überprüfung
- von Personalisierungsfeldern (Anrede, Name des Empfängers),
- von kundenindividuellen Bestandteilen des Newsletters (wie dynamischen Absenderadressen oder anderen dynamischen Inhalten),
- der Darstellung des Newsletters in Ihrem E-Mail Postfach,
- der korrekten Funktion der Links im Newsletter,
- der Rechtschreibung und des gesamten Erscheinungsbilds Ihres Mailings.
Via Testversand können Sie Ihren fertigen Newsletter weiteren Personen zusenden – Sie brauchen diese lediglich als Testabonnenten zu definieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit und legen Sie sich einen möglichst großen Test-Verteiler an. Erfassen Sie alle Kollegen, denen Sie den Newsletter vorab zur inhaltlichen Überprüfung zusenden können. Soll der Newsletter Vorgesetzten oder Kunden zur Freigabe vorgelegt werden, sind diese ebenfalls für den Testverteiler prädestiniert.
Der Testversand bei mailingwork gestattet es Ihnen, Ihren Newsletter vorab an möglichst viele Personen zur Überprüfung zu senden. Somit vermeiden Sie Fehler in der späteren “echten” Aussendung.
Test 2: Zustellbarkeitstest
Auf dem Weg Ihres Newsletters zum Empfänger stellen Spam-Filter eine große Hürde dar.
Um sicher zu gehen, dass Ihr Mailing ungehindert ankommt, sollten Sie einen Zustellbarkeitstest durchführen.
Eine Möglichkeit dafür: Sie eröffnen E-Mail-Accounts bei den bekanntesten Web- und Desktop-Mailprogrammen. Ihren fertigen Newsletter versenden Sie vorab an diese Konten und prüfen anschließend nach, ob Ihre E-Mail im Posteingang zu finden ist – oder als Spam eingeordnet wurde.
Mit mailingwork können Sie diesen Test wesentlich einfacher bewerkstelligen. Eine Vielzahl von E-Mail-Konten bei verschiedenen Providern wie AOL, GMX, Hotmail usw. stehen für diese Testzwecke bereits zur Verfügung. Ein Mausklick genügt, und Ihr Newsletter wird an diese Postfächer versandt. Die Versandlösung prüft automatisch, ob Ihr Mailing ordnungsgemäß den Posteingang erreicht.
Im Rahmen des Zustellbarkeitstests prüft mailingwork automatisch, ob Newsletter wichtige Spamfilter passieren können oder diese die Zustellung verhindern.
Wurde Ihr Mailing von Spamfiltern als verdächtig eingestuft, zeigt Ihnen mailingwork alle zu Spam führenden Inhalte Ihres Newsletters in einer Übersicht an. Nun können Sie Ihren Newsletter zielgerichtet überarbeiten. Grundsätzlich sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen, um die Spam-Falle zu umgehen:
Checkliste: Darauf sollten Sie achten, um die Spamfalle zu umgehen
- Wählen Sie einen seriösen E-Mail-Versender, der mit Internet-Service-Providern zusammenarbeitet und in Whitelists eingetragen ist.
- Bereinigen Sie regelmäßig Ihre Bounces. Dies hilft, Ihr Ansehen gegenüber Internet-Service-Providern zu steigern.
- Versenden Sie ausschließlich an Adresslisten, die Sie selbst generiert haben. Achten Sie darauf, dass alle Empfänger mit der Newsletter-Zusendung einverstanden sind.
- Schaffen Sie einfache Abmeldemöglichkeiten für Newsletter-Abonnenten. Damit verhindern Sie, dass unzufriedene Empfänger Ihr Mailing bei Ihrem Internet-Service-Provider als Spam melden.
- Bearbeiten Sie Beschwerden von Newsletter-Empfängern sofort.
- Vermeiden Sie in Betreff- und Absenderzeile vollständig groß geschriebene Wörter, Ausrufezeichen sowie Dollar- und Eurozeichen.
- Achten Sie darauf, dass der Empfänger Sie anhand des Absendernamens eindeutig identifizieren kann.
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Weitere Teile unseres dreiteiligen Fachartikels lesen:
>> Teil II - Darstellungskontrolle und Phishing-Test
>> Teil III - Link-Analyse und Newsletter-Split-Test
Den kompletten Artikel lesen Sie im Buch “Leitfaden E-Mail Marketing 2.0″ von Dr. Torsten Schwarz.




